Als ich anfing mich mit Persönlichkeitsentwicklung und Selbstbewusstseins-Aufbau bewusst zu beschäftigen, war dies mit einigen schmerzlichen Erfahrungen verbunden. Ich machte Fortschritte und alles schien gut zu laufen, doch dann wurde ich immer wieder in mein altes Leben zurückkatapultiert. Immer wieder fragte ich mich, woran es liegen kann. Im wesentlichen lag es daran, dass ich gerade in der Anfangsphase versuchte mich zu verstellen, jemand anders zu sein. Ich war also nicht authentisch und statt an den Ursachen zu arbeiten hatte ich mich nur auf die Symptome konzentriert. Zu dem hatte ich die Situation nicht als ganzes gesehen. Die wichtigste Erkenntnis, die ich beim Aufbau meines Selbstbewusstseins hatte, war, dass das Selbstbewusstsein insgesamt aus 7 Ebenen besteht. Diese Ebenen sind die entscheidenden Erfolgs-Faktoren beim Aufbau Ihres Selbstbewusstseins. Vernachlässigen Sie nur einen dieser Faktoren, ist es schwierig bis unmöglich ein dauerhaftes Selbstbewusstsein aufzubauen.

Aber bevor ich Ihnen diese 7 Faktoren näher erkläre, möchte ich den Begriff Selbstbewusstsein noch etwas näher erläutern. Was ist eigentlich Selbstbewusstsein? Viele Menschen haben ein völlig verzerrtes Bild davon und denken „andere an die Wand zu reden und verbal auszuzählen“ wäre selbstbewusst. Oder auch „seine Meinung um jeden Preis durchzusetzen und andere knallhart abzubügeln, wenn es darum geht den eigenen Standpunkt zu vertreten“. Weit gefehlt kann ich nur sagen! Selbstbewusstsein bedeutet in erster Linie, sich seiner selbst bewusst zu sein und aus diesen drei Worten setzt sich ja auch das Wort Selbst-bewusst-sein zusammen.  SELBST, BEWUSST und SEIN. Das ist die Kernaussage, und auch das Ziel, das dahinter steckt. Sich seiner SELBST BEWUSST zu SEIN. Sich SELBST erkennen, BEWUSST handeln und kommunizieren um das zu SEIN, was SIE sein wollen. Eine selbstbewusste Persönlichkeit, die von anderen Menschen respektiert, geschätzt und anerkannt wird.

Selbstbewusster werden wir, indem wir auf allen 7 Ebenen unser Selbstbewusstsein stärken
Selbstbewusstsein stärken auf allen 7 Ebenen

 

Nun aber zu den 7 wichtigen Erfolgs-Faktoren für ein starkes Selbstbewusstsein.

Machen Sie sich Notizen.

 

Die 1. Ebene ist der Außeneinfluss. Das soziale Umfeld, das Massenbewusstsein, Die Gesellschaft und die Medien.

Welchen Einfluss haben diese auf uns und wie wirkt sich das auf unser Leben aus? Hier geht es vor allem darum, dass wir unsere Aufmerksamkeit dafür schärfen und unser Umfeld bewusst wahrnehmen. Zu erkennen: „Was tut mir gut und was schadet mir?“ Wenn Sie dies erkannt haben, ist der nächste Schritt, den Außeneinfluss entsprechend zu dosieren und umzuschichten. Die Einflüsse, die Ihnen Kraft kosten, sollten Sie Aufmerksamkeit entziehen und sie den Einflüssen, die Ihnen Kraft geben zuführen. Eine entsprechende Tabelle verschafft ihnen den Überblick und kann dabei sehr hilfreich sein.

 

Ebene 2 – Aktion und Reaktion.

Wie gehen wir mit dem Außeneinfluss in den entsprechenden Situationen um? Wie agieren wir? Wie reagieren wir? In diesem Bereich lernen wir uns selbst zu erkennen und bewusst wahrzunehmen. Die meisten Menschen haben ihr Verhalten automatisiert. Sie agieren und reagieren geradezu mechanisch, ohne dabei nachzudenken. Es ist eben schon so eingefahren. Es liegt in der Natur des Menschen, Komplexität zu vereinfachen. Auf der einen Seite ist es ja auch Sinnvoll, wenn man nicht über jede einzelne Handlung nachdenken muss – da hätten wir ganz schön viel zu tun. Aber wenn es unserem Selbstbewusstsein schadet, müssen wir dies erkennen und entsprechend modifizieren. Deshalb müssen wir diesen alt eingefahrenen Automatismus aufbrechen.

 

Auf der 3. Ebene unseres Selbstbewusstseins befinden sich unsere – Fähigkeiten und Kompetenz.

Was trauen wir uns zu? Wie stark ist unser Selbstvertrauen? Mit dem Ausbau unserer Fähigkeiten erweitern wir unseren Aktionsradius und somit unseren Einflussbereich. Das schafft Selbstvertrauen. Dazu gehört auch, den Mut zu entwickeln, etwas Neues zu wagen. Sowohl privat, als auch beruflich. Sie könnten ein Musikinstrument lernen, Sport treiben, oder sich neuen Herausforderungen im Beruf stellen.

 

Die 4. Ebene – Unsere Wahrnehmung.

Wie nehmen wir unser Umfeld wahr? Welche Schlüsse ziehen wir daraus? Welchen Einfluss haben die Medien auf uns? Und vor allem, wie nehmen wir uns selbst wahr? Wie sehen wir unsere eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen? – Sie sehen, es geht hier um die Wahrnehmung der ersten drei Faktoren. Unsere subjektive Wahrnehmung hat großen Einfluss auf unser Selbstbewusstsein. Das kann positiv sein, aber auch negativ. Die stärke unseres Selbstbewusstseins hängt also sehr eng mit der Art unserer Wahrnehmung zusammen. Der Schlüssel liegt darin, dass Bewusstsein zu schärfen für die täglichen Erlebnisse und die Dinge nicht mehr einfach so hinzunehmen.

Unsere Wahrnehmung hängt wiederum direkt mit unserem Selbstbild zusammen. Damit sind wir auf der

 

5. Ebene unseres Selbstbewusstseins – Unser Selbstbild.

Wie sehen wir uns selbst? Leider haben viele Menschen ein eher negatives Bild von sich selbst und fühlen sich unterlegen. Die Mehrheit der Menschen sieht sich selbst als kleines Licht, das nichts ausrichten kann. Wie geht es Ihnen? Fühlen Sie sich auch den Umständen Ausgeliefert? Werden Sie hin und wieder von Ihrem Chef, Ihren Kollegen, oder auch von Behörden umhergeschubst? Drei Dinge sind entscheidend für den positiven Aufbau Ihres Selbstbildes. Als erstes ist es wichtig, dass Sie sich selbst so lieben und akzeptieren, wie Sie sind. So wechseln Sie in den konstruktiven Modus und haben Sie ein Fundament. Wer sich selbst ablehnt, bringt sein Unterbewusstsein gegen sich auf und versperrt sich den Weg zur Weiterentwicklung – Man kann nun mal nicht das weiterentwickeln, was man ablehnt. Seien Sie dankbar für alles, was Sie bereits erreicht haben und Sie werden mehr davon bekommen. Legen Sie am besten eine Liste darüber an. Wenn Sie zu dem die volle Verantwortung für Ihr Handeln übernehmen, erweitern Sie Ihren Einflussbereich und gewinnen an Respekt und Anerkennung. So gelangen Sie zu einem gesunden Selbstbild und daraus entsteht ein gesundes Selbstbewusstsein.

Unser Selbstbild ist jedoch auch sehr stark durch unsere Glaubenssätze geprägt. Womit wir uns auf der

 

6. Ebene befinden – Glaubenssätze.

Alle vorherigen Ebenen spiegeln sich in unseren Glaubenssätzen wider. Glaubenssätze wurden uns von klein auf an eingetrichtert. Jeder kennt die Klassiker wie: „Du bist zu klein, zu dick, zu dumm.“ „Das kannst Du nicht, Das ist nicht Deine Bestimmung, Du hast kein Talent“ und so weiter und so fort. Die gute Nachricht ist: Wir können uns unsere eigenen Glaubenssätze schaffen und damit zum Gestalter unseres Lebens werden. Es ist nie zu spät und Sie können jederzeit eine neue Wahl treffen. IHRE Wahl. Fangen  Sie am besten jetzt gleich damit an.

 

Die Ebene 7 ist unsere – Geisteshaltung und seelische Balance – Diese Ebene bildet sozusagen den Kern unseres Selbstbewusstseins.

Wenn die Geisteshaltung nicht stimmt und wir seelisch nicht ausgeglichen sind, können wir auf all den anderen Faktoren noch so viel ändern. Wir werden dann immer wieder in unser altes Leben zurückkatapultiert. Die gute Nachricht ist: Wenn wir an unserer Geisteshaltung und an unserer Seele  arbeiten erzielen wir damit eine extrem hohe Hebelwirkung. Durch wichtige spirituelle Schlüsselinformationen und die Anwendung mentaler Power-Techniken gelangen Sie zu einer sehr stabilen Geisteshaltung und sind seelisch ausgeglichen. Und das Schöne daran ist, dass sich diese Entwicklung sehr positiv auf alle anderen Ebenen auswirkt. Sie handeln dann aus Ihrer Mitte heraus. Die Arbeit auf allen anderen Ebenen wird bedeutend erleichtert, je weiter Sie zum Kern Ihres Selbstbewusstseins hervordringen. Sie schalten damit den Turbo ein und werden überrascht sein, wie schnell Sie zu einer selbstsicheren, strahlenden und faszinierenden Persönlichkeit werden.

Diese 7 Erfolgs-Faktoren habe ich zu einem sehr wirkungsvollen Programm zusammengeführt. Das Selbstbewusstseins-Aufbau-Programm.

Seit dem ich die Erfolgsformel des Selbstbewusstseins-Aufbau-Programms aktiv anwende, bin ich zu einer vollkommen neuen Persönlichkeit geworden. Jetzt ist es ein leichtes für mich, auf andere Menschen zu zugehen und sogar öffentlich zu reden. Ich genieße ein hohes Ansehen, werde respektiert und andere Menschen fragen mich gerne um Rat. Meine Meinung hat deutlich an Gewicht gewonnen. Viele meiner Freunde bewundern mich dafür und sind sehr erstaunt über mein neues Charisma.

Jetzt werden Sie vielleicht sagen: „Das ist aber sehr aufwendig, ständig auf diese 7 Faktoren achten zu müssen. Da muss ich mich ja komplett verstellen und kann gar nicht mehr ich selbst sein.“ Da kann ich Sie beruhigen. Je mehr Sie mit diesen 7 Erfolgs-Faktoren arbeiten, desto mehr werden diese in Fleisch und Blut übergehen. Nach und nach eignen Sie sich neue Gewohnheiten an, durch die Sie sich fast schon automatisch zu einer starken Persönlichkeit entwickeln. Sie werden dann immer gelassener damit umgehen. Selbstbewusst zu sein gehört dann zu Ihrem ganz normalen Tagesablauf.

Das Entscheidende ist, dass Sie sich diese 7 Selbstbewusstseins-Ebenen immer wieder ins Bewusstsein rufen. Dadurch werden sie zum festen Bestandteil Ihres Lebens, wodurch sich immer mehr Lebensbereiche zum positiven ändern. Wichtig ist auch, dass Sie Aktiv werden und Ihr Wissen von der theoretischen in die praktische Ebene bringen, denn Wissen ist immer nur so gut, wie das, was Sie davon in die Tat umsetzen.

Bei der Arbeit an Ihren 7 Selbstbewusstseins-Ebenen wünsche ich Ihnen viel Erfolg und viele gute Erkenntnisse.

Herzliche Grüße

Ihr Stephan Zeeh

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Stephan Zeeh
Stephan Zeeh

https://erfolg-intuitiv.de/stephan-zeeh

    11 replies to "Selbstbewusstsein stärken auf allen 7 Ebenen und dauerhaft selbstbewusster werden"

    • zena

      danke 🙂

    • Anil Zengin

      Das Video hat mir sehr fallen. Sehr gut auf den Punkt gebracht und die einzelnen Bestandteile des Selbstbewusstseins erklärt. Leider wählen viele Menschen den Weg, ihr “Selbstbewusstsein” von äußeren Faktoren wie materiellen Dingen aufzubauen. Wenn das Selbstbild allerdings negativ ist und die Glaubenssätze nicht passen, dann bringt das einem natürlich überhaupt nichts. 🙂

      Ich freue mich auf Ihr nächstes Video.

      LG
      Anil Zengin

      • Stephan Zeeh

        Hallo Anil,
        das ist eines der wichtigsten Erkenntnisse in der Persönlichkeitsentwicklung – das wir unser Selbstbewusstsein in uns selbst finden, indem wir unter anderem ein positives Selbstbild aufbauen und unsere Glaubenssätze bewusst durchleuchten – es ist schon erstaunlich, was man so von klein auf an eingetrichtert bekommen hat 😉 Verantwortung zu übernehmen ist auch ein wesentlicher Punkt, weil wir dadurch in Eigenbestimmung leben und somit zum aktiven Gestalter werden. Verantwortung kann hin und wieder unangenehm sein, aber wir haben dadurch die Macht, etwas zu bewirken, bzw. zu verändern (mehr in meinem Video “Die Macht der Verantwortung”).
        Ich freue mich sehr über dieses tolle Feedback 🙂 Vielen Dank!
        Das nächste Video kommt die Tage.
        Lieben Gruß
        Stephan Zeeh

    • locke

      Wow, Respekt! Eine wirklich interessante Sichtweise auf das ganze Thema. Das Selbstbewusstsein eines Menschen bestimmt zum großen Teil sein Leben, von daher sollten viele Menschen daran arbeiten.

      • Stephan Zeeh

        Ja, genau so ist es! Unser Selbstbewusstsein ist wie ein Universal-Schlüssel, durch den sich auch viele andere Türen öffnen. Wenn wir unser Selbstbewusstsein vernachlässigen, bleiben uns die meisten Türen verschlossen. Von daher gehört die Arbeit an unserem Selbstbewusstsein zu den wichtigsten Aufgaben in unserem Leben.
        LG Stephan Zeeh

    • Sanford U. Mann

      Verschiedene buddhistische Traditionen und die hinduistischen Yoga -Schulen haben dagegen gemeinsam, dass in ihnen die direkte und ganzheitliche Erfahrung des Bewusstseins selbst im Mittelpunkt steht. Mit Hilfe der Meditation oder anderer Übungstechniken werden bestimmte Bewusstseinszustände erfahren, indem die personalen und sozialen Identifikationen abgebaut werden. Eine besondere Unterscheidung wird hier zur Bewusstheit getroffen, die ein volles Gewahrsein (awareness) des momentanen Denkens und Fühlens bedeutet. Sie soll erreicht werden durch die Übung der Achtsamkeit . Einsichten in die „Natur“ des Bewusstseins sollen so über die eigene Erfahrung gewonnen werden, die über einen rein reflektierten und beschreibenden Zugang hinausgeht. Das Konzept der Trennung in Körper und Geist oder Gehirn und Bewusstsein wird als eine Konstruktion des Denkens erfahren. Generell wollen alle mystisch -esoterischen Richtungen in den Religionen (z.B. Gnostizismus , Kabbala , Sufismus , u.a.) eine Bewusstseinsveränderung des Menschen bewirken. Tatsächlich zeigen „ neurotheologische “ Forschungen mit bildgebenden Verfahren, dass durch die Meditation sonst unzugängliche neuronale Verknüpfungsmuster ermöglicht werden.

      • Stephan Zeeh

        Das ist ein hochinteressanter Punkt, weil es uns ermöglicht alte schädliche bzw. blockierende neuronale Vernetzungen aufzulösen und durch neue, wohltuende zu ersetzen. Auf diese Weise gelangen wir immer weiter in den konstruktiven Modus, was dazu führt, dass wir uns immer häufiger die Realität unserer Wahl erschaffen.
        Das Buch “Envolve your Brain” bzw. “schöpfer der Wirklichkeit” (deutscher Titel) von Dr. Joe Dispenza beantwortet viele Fragen und eröffnet neue Perspektiven. Sehr empfehlenswert!

    • Kay S. Orr

      Selbstbewusstsein ist ein Begriff, der in mehreren Fachdisziplinen verwendet wird. Nach allgemeiner Auffassung ist dieser Begriff zuerst in der Philosophie definiert worden. Er spielt aber auch in der Soziologie , Psychologie und Geschichtswissenschaft stets eine bedeutende Rolle. Der Begriff Selbstbewusstsein hat mehrere Bedeutungsebenen. Es gibt ein Selbstbewusstsein des Individuums, aber auch ein kollektives Gruppenselbstbewusstsein.

      • Stephan Zeeh

        Interessanter Ausschnitt von Wikipedia 😉 Jedoch fehlt die Fortsetzung, welche – wie ich finde – noch weitaus interessanter und aussagefähiger ist.
        Hier noch mal die Fortsetzung:
        “Zum einen wird darunter das aktive durch innere Denkvorgänge herbeigeführte Erkennen der eigenen Persönlichkeit verstanden (Selbsterfahrung, englisch „self-awareness“). Die Frage: „Wer oder was bin ich?“ kann als Ergebnis dieses Denkvorgangs beantwortet werden. Auch eine passive Zuschreibung, die Attribuierung durch andere denkende Lebewesen der Gruppe, führt zum Erkennen und Definieren der eigenen Person bzw. Persönlichkeit, dem Selbstkonzept.
        Zum anderen beschreibt „Selbstbewusstsein“ etwas, was im Englischen „self-confidence“ oder „self-assurance“ heißt. „confidence“ heißt „Vertrauen, Zuversicht“; „assurance“ heißt „Gewissheit, Sicherheit, Vertrauen“. Ein selbstbewusster Mensch verspürt diese vier Dinge in so starkem Maße, dass er seiner Zukunft relativ optimistisch, angstfrei, sorglos und unbekümmert entgegengeht. Das ist der Selbstwert.
        Allgemein wird Selbstbewusstsein als „das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten, von seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten ausdrückt” definiert.”

    • Stephan Wießler

      Schönes Video 🙂

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