Erfolg Intuitiv

Bewusst leben – Bewusstsein erweitern – Intuition trainieren

Die Macht Ihres Unterbewusstseins

Dienstag 20. März 2012 von Stephan Zeeh

Das Buch von Dr. Joseph Murphy “Die Macht Ihres Unterbewusstseins” ist ein großer Klassiker, welches vielen Menschen zu einer vollkommen neuen Sichtweise verholfen hat. Auch mir hat es viele neue Türen geöffnet, wo vorher scheinbar nur Wände Waren. Das Unterbewusstsein habe ich schon mehrmals in meinen Artikeln und Videos erwähnt, weil das Unterbewusstsein eine zentrale Rolle spielt, wenn wir uns mit Bewusstseinserweiterung und Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen. Wer die Funktionsweise des Unterbewusstseins verstanden hat und gezielt mit diesem Wissen arbeitet, kann seine Lebensqualität nachhaltig in allen Bereichen steigern. Wir gelangen dann zu mehr Lebensfreude, sind erfolgreicher, steigern unseren Wohlstand und wir tragen deutlich zu unserer Gesundheit bei, weil das Unterbewusstsein auch die Selbstheilung regelt. In meinem Video erfahren Sie, welche Rolle das Unterbewusstsein in Ihrer inneren Welt spielt und welchen Einfluss es auf die Außenwelt hat. Sie erfahren, welche Power-Techniken es gibt und wie Sie diese jederzeit gezielt anwenden können, wodurch Sie zum Gestallter Ihres eigenen Lebens werden. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und vor allem, viele neue Erkenntnisse mit dem Video “Die Macht Ihres Unterbewusstseins”.

Herzliche Grüße

Ihr Stephan Zeeh

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Lebensfreude und Gelassenheit bewusst steigern

Freitag 9. März 2012 von Stephan Zeeh


Lebensfreude ist eines der schönsten Gefühle. Wenn wir Lebensfreude empfinden, dann ist alles perfekt – zumindest für diesen Moment. Aber was sind das für Momente, in denen wir Lebensfreude empfinden? Es sind Momente, in denen wir schöne Dinge bewusst wahrnehmen. Sei es, dass wir Kindern beim Spielen zuschauen, sei es der Besuch eines guten Freundes oder einer guten Freundin, eine Beförderung, ein erfolgreiches Geschäft, ein Urlaub, ein Spaziergang oder vieles andere.
Welche Dinge aber halten uns davon ab, Lebensfreude zu empfinden? In erster Linie sind es unsere eigenen Gedanken. Wenn wir an das denken, was wir eigentlich gar nicht in unserem Leben haben wollen. Wenn wir uns über irgendetwas ärgern oder aufregen und dies in wilde Spekulationen ausartet – sogenanntes Kopfkino. Negative Gedanken verursachen negative Gefühle und umgekehrt und führen so direkt in eine Abwärtsspirale. Ich denke, dass jeder Mensch schon einschlägige Erfahrungen damit gemacht hat. Deshalb ist dieses Problem ja so menschlich.
Die Auslöser für solche Negativspiralen sind häufig zwischenmenschliche Differenzen im Beruf, in der Familie oder im Freundeskreis. Oft geht es um Erwartungen, die nicht erfüllt werden. Sei es nun der Kollege, der immer alles besser weiß oder der Chef, der Ihren Einsatz nicht zu schätzen weiß und ein viel zu niedriges Gehalt zahlt. Dazu kommt noch „dieser pedantische Kunde“ der an allem etwas auszusetzen hat. Bei all diesen Dingen ist die Frage nicht, ob Sie im Recht sind. Sondern, ob es sich lohnt, dafür IHRE kostbare Lebensfreude zu opfern. Sehen Sie es einmal von der pragmatischen Seite und stellen sich selbst die Frage: „Welchen Nutzen hat es für mich oder für andere, wenn ich jetzt darüber nachdenke oder gar mit anderen darüber diskutiere?“
In solchen Situationen empfiehlt es sich, die „Gelassenheits-Formel“ anzuwenden. Sie lautet wie folgt: „Gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Den Mut und die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
Wenn Sie diese Formel anwenden, werden Sie merken, dass Ihr Denken einen viel konstruktiveren Charakter bekommt. Dadurch finden Sie schneller eine Lösung für die Dinge, die SIE wirklich ändern können. Ihr Denken wird zunehmend lösungsorientiert. Das wiederum führt Sie in eine Positiv-Spirale und zu den Situationen, in denen Sie Lebensfreude empfinden.
Wichtig ist auch, dass Sie unbewusste Verspannungen erkennen lernen. Manchmal ist der Körper angespannt, ohne dass wir es merken – wenn Sie zum Beispiel die Lippen aufeinanderpressen oder die Zähne zusammenbeißen. Die Zehen anspannen, oder auch die Schulter und den Nacken. Auch eine angespannte Atmung gehört dazu. Viele Menschen atmen unbewusst nur mit dem Brustkorb und spannen dabei den Bauch an. Die Lunge kann so nur einen geringen Teil des Atemvolumens nutzen und das Gehirn erhält entsprechend weniger Sauerstoff. Optimal atmen Sie, wenn Sie das komplette Lungenvolumen nutzen, also durch Bauch und Lunge ruhig und gleichmäßig atmen. Achten Sie bewusst auf Muskelverspannungen und lockern diese nach und nach. Versuchen Sie dabei, Ihre Wirbelsäule so gut wie möglich auszubalancieren. Auf diese Weise können Sie in sehr kurzer Zeit Ihr Wohlbefinden erheblich steigern.
Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, gezielt Lebensfreude zu empfinden. Häufig empfinden wir verstärkt Lebensfreude an besonderen Orten. Ich nenne diese Orte „Orte der Kraft“ oder „Kraftorte“, und ich habe die Erfahrung gemacht, dass man gar nicht weit reisen muss, um an solche Kraftorte zu gelangen. Häufig befinden sie sich sogar in unserer unmittelbaren Umgebung. Als ich noch in Hamburg wohnte, waren meine persönlichen Kraftorte an der Oberalster, im Niendorfer Gehege und im Sachsenwald. Diese Orte habe ich aufgesucht, um Kraft und Energie zu tanken, aber auch, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Ich habe viele gute Ideen an diesen Orten gehabt, und immer sehr viel Freude. Gerade in Situationen, in denen Sie nicht weiterkommen und sich gedanklich festgefahren haben, kann ein spontaner Ortswechsel sehr hilfreich sein. Ihre persönlichen Kraftorte sind für solche Zwecke bestens geeignet. Hier eröffnen sich plötzlich völlig neue Perspektiven. Ich selbst bin sehr naturverbunden, deshalb zieht es mich ins Grüne oder ans Wasser. Bei Ihnen mag das ganz anders ausfallen. Jeder hat eben seine eigenen, ganz speziellen Orte der Kraft.
Viele weitere Faktoren können zu Ihrer Lebensfreude beitragen und es bietet sich an, eine Liste all dieser Dingen zu erstellen. Neben bestimmten Orten können dies Musik, Freunde oder auch Hobbies sein. Wenn es mal nicht so klappt mit der Lebensfreude, dann nehmen Sie sich diese Liste zur Hand. Schauen Sie, was Sie davon umsetzen können. Man könnte diese Liste eine Dankbarkeitsliste nennen, weil das, was unsere Lebensfreude fördert, auch Grund zur Dankbarkeit liefert. Dankbarkeit ist das direkte Tor zur Lebensfreude, weil Dankbarkeit und Lebensfreude direkt und untrennbar miteinander verbunden sind. Wenn wir aufrichtige Dankbarkeit empfinden, können wir nicht gleichzeitig negative Gefühle wie Frust, Neid oder Wut empfinden. In so einem Moment freuen wir uns über das, was gut gelaufen ist und bekommen sogar noch mehr davon. Das ist das „Gesetz der Anziehung“. Mehr über dieses Gesetz erfahren Sie in meinem gleichnamigen Blog-Artikel.
Ein Höchstmaß an Lebensfreude erreichen Sie, wenn Sie einem anderen Menschen eine unerwartete Freude machen. Wenn Sie Ihrem Partner, Ihrem Kind oder einem Freund eine freudige Überraschung bereiten. Sicherlich haben Sie das schon einmal gemacht – erinnern Sie sich noch an das freudestrahlende Lachen? War das nicht ein herrliches Gefühl? Oftmals reichen Kleinigkeiten, um große Freude zu verbreiten.
Ich wünsche Ihnen sehr viel Spaß bei der Anwendung dieser Tipps. Schreiben Sie mir gerne von den Erfahrungen, die Sie gemacht haben. Über Ihre Kraftorte, über die Atemtechnik oder darüber, wem Sie eine unerwartete Freude gemacht haben. Sie wissen ja: „Geteilte Freude ist doppelte Freude.“
Herzliche Grüße

Ihr Stephan Zeeh

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Zitat des Tages

Freitag 10. Februar 2012 von Stephan Zeeh

Gegen das Fehlschlagen eines Planes gibt es keinen besseren Trost als einen neuen zu machen.
- Jean Paul -

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Zitat des Tages

Donnerstag 9. Februar 2012 von Stephan Zeeh

Ich kann nicht sagen ob es besser werden wird, wenn es anders wird. Aber so viel kann ich sagen: es muß anders werden wenn es gut werden soll.
- Georg Christoph Lichtenberg -

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Zitat des Tages

Mittwoch 8. Februar 2012 von Stephan Zeeh

Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren.
– Che Guevara -

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Wie finden wir unseren Lebenssinn?

Freitag 23. Dezember 2011 von Stephan Zeeh

Wenn wir unseren Lebenssinn kennen, finden wir Erfüllung, haben Freude am Leben und sind erfolgreich in dem, was wir tun.

Der Sinn des Lebens ist etwas, was immer wieder heiß diskutiert wird. Die einen glauben, es gibt gar keinen wirklichen Lebenssinn, andere suchen danach  und viele sind sich nicht sicher. Für einige liegt der Sinn des Lebens auch in ihrer Religion.

Wenn man Menschen nach dem „Sinn des Lebens“ fragt, bekommt man unterschiedliche Reaktionen, positive genau wie negative. Viele haben keine konkrete Antwort darauf und reagieren eher mit Achselzucken: Das hängt wohl auch damit zusammen, dass die Frage nach dem Lebenssinn und die damit verbundene Auseinandersetzung verdrängt werden. Dann gibt es Menschen, die gar keinen Sinn im Leben sehen und denen jede Perspektive fehlt. Und es gibt Menschen, die dem Thema Lebenssinn eher mit Zynismus begegnen.

Es gibt aber auch positive Reaktionen. Häufig beschränken sich diese jedoch auf die allgemein bekannten Standardantworten, zum Beispiel: „Glücklich sein“, „sich weiter entwickeln“ oder „für seine Mitmenschen da sein“. Diese Werte sind in jedem Fall  sehr erstrebenswert, aber mit dem eigentlichen Lebenssinn haben sie bestenfalls ansatzweise zu tun. Allgemeine Werte bilden einen Teil der Basis für den Sinn des Lebens – der eigentliche Lebenssinn ist viel tiefgreifender und sehr individuell.

Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass man den Lebenssinn allgemein definieren kann oder dass es auf die Frage danach eine Antwort gibt, die auf jeden zutrifft. Wenn Sie bei Google den Begriff „Lebenssinn“ eingeben, finden Sie viele Erklärungen sowohl wissenschaftlicher als auch religiöser Natur. Teilweise wird auch versucht, das Dasein der Menschheit zu begründen. Aber Sie werden keine Antwort auf die Frage nach IHREM persönlichen Lebenssinn finden.

Viele Menschen kennen ihren persönlichen Lebenssinn nicht, weil sie sich nie tiefgründig mit dieser Frage auseinandergesetzt haben. Wenn wir unseren Lebenssinn nicht kennen, fehlt uns die Grundlage für ein glückliches und erfülltes Leben. Aber wie finden wir eine Antwort auf die große Frage: „Warum bin ich hier und was ist meine Aufgabe?“

Wie schon erwähnt, ist dies eine sehr individuelle Frage. Die Antwort fällt daher für jeden Menschen unterschiedlich aus. Wenn mich jemand fragt, ob ich den Sinn des Lebens kenne, kann ich nur antworten, dass ich MEINEN Lebenssinn kenne. Jeder einzelne Mensch muss seinen ganz persönlichen Lebenssinn – seine Aufgabe – für sich selbst herausfinden. Die Antwort befindet sich nicht irgendwo da draußen. Sie befindet sich in uns selbst. Unser persönlicher Lebenssinn setzt sich aus drei Komponenten zusammen, durch die wir unsere Ziele gestalten, unsere Entscheidungen treffen und unser Handeln motivieren.

Da sind zunächst einmal unsere Werte. Also das, was für uns wichtig und wertvoll ist. Jeder Mensch hat verschiedene Werte, die er nach entsprechender Priorität eingestuft. In den meisten Fällen geschieht dies unbewusst, wodurch leider allzu oft fremde Werte suggeriert und gelebt werden. Wer sich ein fremdes Wertesystem auferlegen lässt, befindet sich in Fremdbestimmung und ist von den Entscheidungen und der Meinung anderer abhängig. Viele Menschen trauen sich einfach nicht, ihr eigenes Wertesystem festzulegen und klar zu kommunizieren – also persönlich Stellung zu beziehen. In solchen Fällen ist es dringend erforderlich, das eigene Selbstbewusstsein nachhaltig zu stärken. Dafür finden Sie hilfreiche Tipps in meinem Artikel: „In 7 Schritten zu einem starken Selbstbewusstsein“.

Um den Lebenssinn zu finden, ist es von grundlegender Bedeutung, sich seiner (eigenen) primären Werte bewusst zu sein. Nehmen Sie ein großes Blatt Papier zur Hand und schreiben Sie sämtliche Werte auf, die Ihnen wichtig sind. Suchen Sie sich hierfür einen ruhigen Ort. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht gestört werden. Idealerweise machen Sie vorher noch eine kurze Entspannungsübung. Gehen Sie nach dem Aufschreiben die verschiedenen Werte durch, schauen Sie, wie sich diese anfühlen und ob Sie sich wirklich damit identifizieren können.

Hier ein paar Beispiele für Werte: Liebe, Gesundheit, Erfolg, Freiheit, Familie, Loyalität, Frieden, Reichtum, Sicherheit, Geld verdienen, Gerechtigkeit, Spiritualität, Prestige, Harmonie, Spaß, Freude und viele mehr.

Schreiben Sie zuerst sämtliche Werte auf, die für Sie in irgendeiner Form von Bedeutung sind. Suchen Sie sich nun die fünfzehn wichtigsten Werte heraus und stufen diese je nach Priorität ein. Mein Tipp: Schneiden Sie die fünfzehn Werte aus, so dass Sie eine Karte für jeden Wert haben. Dann können Sie die Reihenfolge entsprechend variieren.

Nach dem Sie Ihre Werte festgelegt haben, geht es darum, Talente und Fähigkeiten zu erkennen. Welche Talente haben Sie, was können Sie besonders gut? Zu welchen Themen werden Sie von Freunden und Kollegen um Rat gefragt? Mögliche Talente wären etwa: Fantasie, Strukturen erkennen, Musik, Sport, Mathematik, Charme, Charisma, Zuhören, Wissen weitergeben, Humor, Geduld, Feingefühl, handwerkliches Geschick, logische Zusammenhänge erkennen, Technisches Verständnis, Programmierung, usw. Bestimmen Sie Ihre fünf wichtigsten Talente.

Und, last but not least, kommen wir zu Ihren Interessen. Dazu gehören die Dinge, die Ihnen Spaß machen und Freude bereiten. Auch hier geht es darum, sich all das bewusst zu machen, indem Sie es zu Papier bringen. Welche Hobbies haben Sie? Bei welchen Aktivitäten sind Sie glücklich? Was würden Sie gerne mal machen?

Sie haben sich jetzt drei wichtige Säulen erschaffen, auf denen Ihr ganz persönlicher Lebenssinn aufbaut. Sie haben Ihre primären Werte, Ihre größten Talente und Fähigkeiten, Ihre Interessen und das, was Ihnen Spaß und Freude bereitet, klar definiert. Nun geht es darum, eine Lebensaufgabe mit entsprechenden Zielen zu definieren, die diese drei Komponenten harmonisch miteinander verbindet. Sicherlich gibt es einige Werte, Talente und Interessen, die sich eher schwierig unter einen Hut bringen lassen. Aber je intensiver Sie forschen, desto interessanter werden die Ergebnisse. Es lohnt sich! Wenn es Ihnen gelingt, diese drei Säulen in einer Aufgabe, einer Berufung zu vereinen, dann haben Sie Ihre Lebens-Auf-Gabe beziehungsweise Ihren Lebenssinn gefunden.

Ich möchte abschließend noch einmal betonen, dass Ihr Lebenssinn etwas sehr Persönliches ist und von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfällt. Die einen finden Erfüllung im künstlerischen, die anderen im medizinischen Bereich. Wenn Sie zu einhundert Prozent dahinter stehen, ist es ist in jedem Fall eine richtige und wertvolle Entscheidung. Es gibt keine weniger wertvollen Aufgaben – jede Aufgabe ist gleichermaßen wertvoll, solange wir mit unseren Werten, unseren Talenten und unseren Interessen vollkommen dahinter stehen. Wir handeln dann aus tiefster innerer Überzeugung, und das ist der effektivste Weg, anderen Menschen zu dienen und zu helfen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude beim Kreieren Ihrer Lebensaufgabe.

Herzliche Grüße

Ihr Stephan Zeeh

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Wie Sie Ihre Stimmung sofort steigern und Glücksgefühle wecken

Mittwoch 7. Dezember 2011 von Stephan Zeeh

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist die Stimmung vieler Menschen gedrückt. Das Abwehrsystem ist geschwächt und häufig fehlt einfach der Antrieb. Das führt zwangsläufig zur Beeinträchtigung von Leistung, Lebensqualität und Erfolg – was dann wiederum auf die Stimmung drückt. Wir müssen also darauf achten, dass wir nicht in den Sog einer Abwärtsspirale geraten!
Aber welche Mittel gibt es gegen gedrückte Stimmungen? Was können wir tun, damit wir uns sofort besser fühlen?
Es gibt verschiedene Mittel – und je mehr Sie anwenden, desto besser ist die Wirkung. Sie können gezielt Ihre Stimmung steigern, Glück empfinden oder einfach gute Laune haben.
Sehr gute Erfahrungen habe ich zum Beispiel mit Atemübungen gemacht. Atemübungen sind einfach auszuführen und haben den Vorteil, dass man sie zu jeder Zeit und an jedem Ort machen kann. Bei Atemübungen geht es in erster Linie darum, bewusst zu atmen. Gerade im Alltagsstress neigen viele Menschen zur Kurzatmigkeit. Das hat zur Folge, dass das Gehirn nicht optimal mit Sauerstoff versorgt wird, was sich wiederum negativ auf unsere Leistung und unsere Stimmung auswirkt. Häufig führt das zu unvorteilhaften Entscheidungen.
In solchen Situationen gilt es, erst einmal einen Moment inne zu halten und tief durchzuatmen. Wichtig ist, dass Sie dabei auf die Bauchatmung achten – dadurch schöpfen Sie Kraft und Energie. Machen Sie sich beim Einatmen bewusst, wie die positive Lebensenergie Ihren gesamten Körper durchströmt. Beim Ausatmen spüren Sie vollkommene Entspannung und Gelassenheit. Diese Übung lässt sich übrigens auch sehr dezent während eines Meetings oder in einer Besprechung ausüben. Das ist sehr hilfreich, wenn sich die Situation etwas zugespitzt hat oder auch, wenn sich Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bemerkbar machen.
Eine weitere, sehr effektive Methode, um Ihre Stimmung aufzuhellen, ist der gezielte Einsatz von Musik. Musik wirkt sehr stimulierend – nicht umsonst wird in fast jedem Werbespot Musik verwendet. Mit Musik lassen sich gezielt bestimmte Stimmungen erzeugen. Nutzen Sie diesen Vorteil für sich selbst! Stellen Sie sich eine Playlist oder eine CD mit allen Titeln zusammen, die Ihre Stimmung positiv stimulieren. Jeder hat doch diese bestimmten Musikstücke, die Glücksgefühle auslösen. Sammeln Sie genau die Stücke, die bei Ihnen Glücksgefühle auslösen. Beginnen Sie Ihren Tag mit dieser Musik und die Sonne geht auf, ganz gleich, wie das Wetter ist.
Am besten stellen Sie sich gleich mehrere Playlists zusammen, um ein bisschen Abwechslung zu haben. Spezielle Musikempfehlungen möchte ich an dieser Stelle nicht machen, da Musik und der Musikgeschmack sehr individuelle Dinge sind. Entscheiden Sie sich einfach für das, was sich gut anfühlt und Sie in eine glückliche Stimmung versetzt. Falls es Ihnen liegt, pfeifen oder singen Sie mit, um diesen Effekt zu verstärken. Mit Musik geht vieles leichter.
Sie können darüber hinaus auch an der Ernährungsschraube drehen: Essen Sie regelmäßig Obst und trinken Sie viel Wasser. Es ist nichts Neues, dass der Mensch im Idealfall zwei Liter Wasser pro Tag zu sich nehmen sollte. Jedoch wird dies immer wieder vernachlässigt. Unser Körper – besonders unser Gehirn – ist um vieles leistungsfähiger, wenn wir gut mit Flüssigkeit versorgt sind, was zudem auch unsere Stimmung hebt.
Am besten nehmen Sie sich eine Zweiliterflasche und trinken sie bis zum Abend aus. Noch besser sind zweieinhalb bis drei Liter Wasser am Tag.
Auch die geistige Ernährung ist von großer Bedeutung für unsere Stimmung. Damit meine ich das, was wir an Informationen in Form von Nachrichten, Filmen und anderem in uns aufnehmen. Zum Thema „Geistige Nahrung“ habe ich einen eigenen Artikel geschrieben. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren.
Abschließend möchte ich Ihnen Yoga-Übungen und Meditation empfehlen, um Ihre Stimmung und Lebensfreude zu steigern. Auf diesem Gebiet gibt es viele verschiedene Techniken. Das Thema ist sehr individuell, so dass jeder für sich selbst die geeignete Technik herausfinden sollte. Auch hier gilt: was sich gut anfühlt, ist richtig.
Ich möchte zum Schluss noch einmal betonen: Je mehr Sie von diesen Methoden umsetzten, desto mehr werden Sie Ihre Stimmung und Lebensfreude steigern. Bei der Umsetzung wünsche ich Ihnen vom ganzen Herzen viel Spaß und Freude.

Herzliche Grüße

Ihr Stephan Zeeh

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Das Gesetz der Anziehung

Dienstag 1. November 2011 von Stephan Zeeh


In diesem Artikel geht es darum, wie wir unsere Realität bewusst erschaffen können. Das klingt zwar im ersten Moment etwas abgehoben, aber es ist tatsächlich möglich.
Das Geheimnis hierfür liegt in unseren Gedanken und Emotionen. Das, was wir überwiegend fühlen und denken, manifestiert sich in unserem Leben. Wir setzen einen Kreislauf in Gang, indem wir Erfahrungen machen und diese interpretieren. Zusammen mit entsprechender Information, die wir dazu erhalten, bilden wir uns eine Meinung. Wird diese Meinung durch weitere Erfahrungen und Informationen bestätigt, stärkt das unseren Glauben in dieser Hinsicht und wir gelangen zu einer Überzeugung.
Ich möchte Ihnen dazu ein typisches Beispiel nennen. Person A regt sich über die Fahrer einer bestimmten Automarke auf und sagt: „Das sind Rowdies, die fahren dicht auf und drängeln andauernd.“ Person B sagt über die Fahrer derselben Automarke: „Ich finde, die sind sehr nett und höflich und lassen ein immer rein.“ Wer von beiden hat nun Recht? Beide haben Recht! Denn beide haben mit Ihren Gedanken und Emotionen exakt das in ihr Leben gezogen, wovon sie so fest überzeugt sind. Es gibt auf der Straße sowohl Rowdies als auch freundliche Autofahrer – ganz gleich, welche Automarke sie fahren. Welche von beiden wir anziehen, hängt allein von unser Überzeugung und den damit verbundenen Gedanken und Emotionen ab.
Genauso funktioniert es auch in allen anderen Situationen und Lebensbereichen. Ob wir davon überzeugt sind, dass wir unterstützt und gefördert werden, dass wir etwas können und schaffen werden und ob unsere Chancen gut stehen. Oder wie Henry Ford treffend formuliert hat: „Ob Sie glauben, dass Sie es schaffen, oder ob Sie glauben, dass Sie es nicht schaffen. In beiden Fällen haben Sie Recht.“
Wir müssen also zu der für uns richtigen Überzeugung gelangen. Es reicht nicht, hin und wieder mal die richtigen Gedanken zu denken. Wir müssen schon davon überzeugt sein. Nur so können wir unsere Gedanken auch emotional so aufladen, dass daraus die entsprechende Anziehungskraft entsteht. Eine neue Überzeugung ist wie ein Samen, den wir in die Erde pflanzen, und der regelmäßig gepflegt werden möchte. Er keimt, wächst und wird zur Pflanze – oder Realität – unserer Wahl, je nachdem, für welche Saat wir uns entschieden haben. Mit unseren Gedanken und Emotionen pflegen wir diese Pflanze. Auch die Wahl unserer geistigen Nahrung ist dabei hilfreich (Näheres hierzu in meinem Blog-Artikel: Geistige Nahrung).
Besonders wichtig für die Entwicklung unserer neuen Überzeugung ist die rechtzeitige Bekämpfung von Schädlingen, die in Form von destruktiven Gedanken und Emotionen auftreten. Wenn Sie in alte, negative Denkmuster zurückfallen und sich zum Beispiel über irgendetwas oder irgendjemand aufregen, unterbrechen Sie diesen Gedanken in dem Moment, in dem er Ihnen auffällt. Denken Sie den Gedanken auf keinem Fall zu Ende. Dampf ablassen bringt nichts!
Das Gleiche gilt fürs Jammern. Wenn Sie sich über etwas beklagen, bekommen Sie nur noch mehr davon. Denn Sie schaffen sich damit immer wieder genau die Realität, die Sie gerade nicht wollen.
Wenn Sie konsequent Ihre destruktiven Gedanken unterbrechen, werden langfristig die dafür verantwortlichen neuronalen Verbindungen im Gehirn getrennt. Nicht nur die destruktiven Gedanken verschwinden so aus Ihrem Leben, sondern auch die entsprechenden negativen Situationen.
Einen destruktiven Gedanken mal eben abzuschalten ist nicht einfach. Viel einfacher ist es, ihn durch etwas Konstruktives zu ersetzen, das emotional bereits positiv aufgeladen ist. Das gelingt uns, wenn wir an die Dinge denken, für die wir aus tiefem Herzen dankbar sind. Wenn wir Dankbarkeit empfinden, ist es unmöglich, etwas Schlechtes zu denken oder zu fühlen. Wir ziehen auf diese Weise sogar noch mehr Positives in unser Leben. In jedem Problem steckt auch etwas Positives und je dankbarer wir sind, desto eher erkennen wir die Chancen, die ein Problem mit sich bringt.
Es ist außerdem sehr hilfreich, wenn Sie sich über das Glück anderer Menschen freuen und ihnen vom ganzen Herzen Glück wünschen – besonders dann, wenn diese mehr haben oder erfolgreicher sind als Sie. Für das, was Sie anderen wünschen, säen Sie die Saat auch in Ihrem eigenen Leben. Tappen Sie also nicht in die Gerechtigkeitsfalle und urteilen Sie nicht darüber, ob jemand sein Glück oder seinen Erfolg verdient hat! Wenn sich jemand tatsächlich etwas ergaunert und seinen Erfolg auf die krumme Tour aufgebaut hat, dann wird er durch das Gesetz der Anziehung ohnehin die entsprechenden Umstände in sein Leben ziehen. Das ist ein Naturgesetz, wie die Erdanziehung: Wir können uns zu einhundert Prozent darauf verlassen. Allerdings wäre Genugtuung darüber eher kontraproduktiv, weil sie unsere Emotionen beeinträchtigt. Hilfreicher wäre es, sich zu wünschen, dass diese Menschen den richtigen Weg finden – auch wenn das nicht immer einfach ist.
Unsere Werte können wir am besten verwirklichen, wenn wir mit gutem Beispiel vorangehen. Solange wir aber den ersten Schritt von anderen erwarten, werden wir nichts bewirken. Weder in unserem Leben, noch im dem unserer Mitmenschen. Oder, wie Mahatma Gandhi so schön sagte: „Wir müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.“ Handeln ist also dringend erforderlich. Nur wenn Sie handeln, hauchen Sie Ihrer Überzeugung Leben ein! Visualisieren Sie es, in dem Sie sich die Realität Ihrer Wahl vor Ihrem inneren Auge immer wieder im Detail vorstellen. So, als sei es bereit ein fester Bestandteil Ihres Lebens. Kosten Sie die Freude und das Glücksgefühl aus, die damit verbunden sind. Damit stärken Sie Ihre Anziehungskraft.
Fassen wir noch einmal die Zutaten zusammen, die Sie für die Realität Ihrer Wahl benötigen:

  • Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie wirklich wollen und entwickeln Sie eine entsprechende Überzeugung, welche Sie mit positiven Gedanken und Emotionen aufladen.
  • Vermeiden Sie es, sich zu beklagen oder aufzuregen. Empfinden Sie stattdessen Dankbarkeit für das, was Sie bereits haben.
  • Handeln Sie nach Ihrer Überzeugung und wünschen Sie anderen Menschen nur das Beste.
  • Stellen Sie sich das, was Sie in Ihrem Leben haben wollen, bildlich vor und freuen Sie sich jetzt schon darauf. Verlassen Sie sich dabei auf Ihre Intuition – also dem, was sich gut anfühlt.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg beim Verwenden dieser Zutaten und würde mich sehr über ein Feedback freuen. Hinterlassen Sie einfach einen Kommentar – dafür bedanke ich mich im Voraus bei Ihnen.

Herzliche Grüße

Ihr Stephan Zeeh

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In 7 Schritten zu einem starken Selbstbewusstsein – So gelangen Sie zu mehr Freude, mehr Erfolg und einem höherem Ansehen!

Donnerstag 20. Oktober 2011 von Stephan Zeeh

Diesmal geht es um das große Thema Selbstbewusstsein. Dies liegt mir besonders am Herzen, weil es ein zentrales Thema ist. Unser Selbstbewusstsein entscheidet mit darüber, ob wir erfolgreich sind, ob wir von anderen Menschen respektiert werden und vor allem, welches Ansehen wir in der Gesellschaft genießen. Ein Mangel an Selbstbewusstsein bringt entsprechende Defizite in diesen Bereichen mit sich. In aller Regel führt das zu Problemen: Misserfolg, Unsicherheit, schwaches Durchsetzungsvermögen, mangelnder Respekt und ein geringes Selbstvertrauen. Diese Eigenschaften spiegeln sich ständig in entsprechenden Lebenserfahrungen wider. So entstehen Frustrationen, Depressionen und ein angeschlagenes Selbstwertgefühl, die die oben genannten Probleme bestätigen und verstärken. Es entsteht ein negativer Kreislauf von Gedanken, Emotionen und Ereignissen (Erfahrungen). Bei einem geringen Selbstbewusstsein führen schlechte Erfahrungen zu negativen Gedanken, die negative Gefühle erzeugen, die wiederum schlechte Erfahrungen mit sich ziehen. Dieser Teufelskreis führt dazu, dass das Selbstbewusstsein nachhaltig geschwächt wird.
Ich möchte Ihnen in sieben Schritten aufzeigen, wie Sie diesen Teufelskreis durchbrechen und Ihren negativen Kreislauf in einem positiven umwandeln.
Starten wir zunächst bei den Ursachen. Wie kommt es überhaupt zu einem schwachen Selbstbewusstsein? Hierzu sei zunächst gesagt, dass ein schwaches Selbstbewusstsein nicht in unserer Natur liegt. Viel mehr liegt es in unserer Natur, selbst-bewusst zu sein – was bedeutet, sich seiner selbst bewusst zu sein. Ein schwaches Selbstbewusstsein entsteht erst aus einer Aneinanderreihung vieler negativer Lebenserfahrungen, durch den Erhalt von Fehlinformationen und durch falsche Werte, die uns von klein auf vermittelt wurden.
Da sind zum Beispiel Aussagen wie: „Das kannst du nicht“, „Du bist zu dick“, „Du hast ohnehin keine Chance“, „Du bist nur ein kleines Licht“, „Da kannst du so oder nichts ausrichten“ oder auch der Klassiker: „Die Welt/ das Leben ist hart und ungerecht“. Diese Liste von destruktiven Beispielen könnte man jetzt noch endlos fortführen. Ich denke, jeder kennt seine speziellen Beispiele. Das Fatale dabei ist, dass solche Aussagen überwiegend von Menschen kommen, die uns nahe stehen und dadurch einen entsprechend hohen Wirkungsgrad haben. In den meisten Fällen steht keine böse Absicht dahinter. Es handelt sich einfach um gut gemeinten Rat, der leider häufig unangenehme Folgen hat: Weil bereits ein großer Vertrauensvorsprung besteht und eine gewisse Fürsorge dahinter steht, werden solche Aussagen weniger gefiltert als die von außen stehenden Personen. Vieles wird angenommen und geht direkt in unser Unterbewusstsein. Das fängt in der frühen Kindheit an und zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Leben. Eine Erfahrung baut auf der anderen auf, und solange wir diesen Kreislauf nicht unterbrechen, geht es immer so weiter. Unsere Freunde und unsere Arbeit suchen wir uns auf dieser Basis. So schaffen wir uns ein soziales Umfeld, mit dem wir unsere Werte teilen und von dem wir dann wieder dieselben Informationen erhalten, mit denen wir immer wieder dieselben Erfahrungen machen. Man erschafft sich also folglich immer wieder dieselbe Realität.

Kann man diesen destruktiven Kreislauf umkehren? Die Antwort darauf ist ein klares JA!

Wie wir bereits festgestellt haben, brauchen wir positive Werte und Informationen, aus denen die entsprechenden positiven Erfahrungen entstehen, die uns selbstbewusst machen. Um dies zu erreichen, helfen Ihnen ein paar wirkungsvolle Techniken.

1. Schritt – Die Liste Ihrer Erfolge
Machen Sie es sich zur Angewohnheit, alles zu notieren, was Ihnen gut gelungen ist. Das hilft Ihnen, sich auf die positiven Seiten Ihres Lebens zu konzentrieren und kurbelt somit den konstruktiven Kreislauf an. Ihre Fähigkeiten werden Ihnen mit jedem Mal bewusster werden. Wenn das Selbstbewusstsein geschwächt ist, neigt man eher dazu, sich auf seine Fehler und Schwächen zu konzentrieren. Deswegen ist es besonders wichtig, dass Sie sich gezielt und regelmäßig auf Ihre Stärken konzentrieren. Sie werden erstaunt sein, was nach einiger Zeit zusammenkommt.
Ideal wäre, wenn sie pro Tag fünf Dinge aufschreiben, die Ihnen gut gelungen sind. Ganz gleich ob privat oder geschäftlich. Schreiben Sie einfach alles auf, was Ihnen ein gutes Gefühl gibt. Am Anfang mag es vielleicht schwierig sein, täglich fünf Dinge zu notieren, aber wenn Sie beständig am Ball bleiben, wird es schnell leichter werden. Versprochen! Und wenn Sie mal wieder an einem Tiefpunkt sind, dann schauen Sie sich die Liste IHRER Erfolge an.

2. Schritt: Dankbarkeit
Dankbarkeit ist eine hervorragende Technik, um sich auf Positives zu konzentrieren. Der Unterschied zwischen einem starken und schwachen Selbstbewusstsein zeigt sich sehr deutlich in der Fähigkeit, aufrichtige Dankbarkeit zu empfinden. Sie haben die Wahl: Trauern Sie dem nach, was Ihnen nicht gelungen ist, ärgern Sie sich über das, was Sie nicht haben? Oder sind Sie dankbar für das, was Sie haben und können?
Dankbar sein bedeutet natürlich nicht, dass Sie sich damit zufrieden geben müssen. Wenn Sie dankbar sind, haben Sie ja die besten Voraussetzungen, auf das, was Sie bereits haben, aufzubauen. Aufrichtige Dankbarkeit zu empfinden gibt uns einen positiven Energieschub, und damit ein gutes Lebensgefühl: Es ist unmöglich, sich schlecht zu fühlen, während Sie Dankbarkeit empfinden.
Deshalb möchte ich Ihnen empfehlen, all die Dinge aufzuschreiben, für die Sie dankbar sind. Auch diese Liste ist kann Ihnen an einem Tiefpunkt sehr hilfreich sein.

3. Schritt: Eigenlob stinkt nicht!
Sie kennen das sicher auch. Wenn jemand über seine eigenen Fähigkeiten spricht, taucht hin und wieder der Satz auf: „Eigenlob stinkt!“. Das halte ich für kompletten Unsinn. Wer gute Leistung bringt, darf auch gerne darüber reden – solange dies nicht in Prahlerei ausartet. Ein gesundes Eigenlob ist nicht nur legitim, sondern auch Balsam für Ihr Selbstbewusstsein.
Darüber hinaus hilft es Ihnen, im Beruf weiterzukommen. Diejenigen, die erfolgreich sind und befördert werden, sind mit Sicherheit nicht diejenigen, die ihr Licht unter den Scheffel stellen. Chefs, Vorgesetzte, Kunden und Partner wollen von Ihrer guten Leistung erfahren! Wer falsche Bescheidenheit übt, ist dadurch sicher kein besserer Mensch. Ganz im Gegenteil. Wer seine Fähigkeiten verschweigt, verweigert in gewisser Weise ja auch seine Hilfe. Von daher: Loben Sie sich selbst! Beginnen Sie den Tag mit einem Lob für sich selbst. Einen noch größeren Effekt hat es, wenn Sie dies vor dem Spiegel tun.

4. Schritt: Substitution – Ersetzen Sie hemmende Eigenschaften durch fördernde
Rufen Sie sich die Eigenschaften ins Bewusstsein, die Sie hemmen. Denken Sie dabei auch an jene Eigenschaften, die Ihnen als Kind häufig nachgesagt wurden und die sich entsprechend tief in Ihr Unterbewusstsein eingegraben haben. Graben Sie alles aus! Es kann sein, dass Sie auf Dinge stoßen, die Sie wütend oder traurig machen. Das ist vollkommen verständlich. Gerade dann ist es besonders wichtig, dass Sie diese Eigenschaften durch solche ersetzten, die Sie glücklich und selbstbewusst machen.
Aussagen wie: „Du hast zwei linke Hände“ ersetzen Sie durch: „Ich bin sehr geschickt in allem, was ich tue“. Sätze wie: „Du bringst nur Unglück“ durch: „Ich bin eine Bereicherung für meine Mitmenschen“. Aus „Du kannst doch da ohnehin nichts ausrichten“ wird: „Ich bin eine große Hilfe für die Menschen, die mich brauchen“.
Nehmen Sie sich hierfür ein großes Blatt Papier und teilen dieses der Länge nach mit einer Linie. Auf der linken Hälfte notieren Sie sämtliche Eigenschaften und Aussagen, die Sie hemmen. Auf der rechten Hälfte ersetzen Sie dann jede dieser hemmenden Eigenschaften durch die entsprechenden positiven Eigenschaften, die Ihnen förderlich sind.
Trennen Sie nun das Blatt entlang der Linie. Verabschieden Sie sich von der Hälfte mit den hemmenden Eigenschaften, verbrennen oder zerreißen Sie sie. Die Hälfte mit den positiven Eigenschaften platzieren Sie am besten dort, wo Sie diese morgens und abends sehen können, wenn Ihr Unterbewusstsein am aufnahmefähigsten ist. Das Schlafzimmer oder das Badezimmer bieten sich dafür an.
Ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass dies auf keinen Fall Verdrängung ist. Viel mehr geht es um die Identifikation unseres wahren Selbst und unserer wahren Fähigkeiten. Denn es ist die Natur jedes Menschen, ein starkes und gesundes Selbstbewusstsein zu haben – mit allen positiven Effekten.

5. Schritt: Affirmation und Visualisierung
Um diesen Schritt auszuführen, ist es hilfreich, wenn Sie sich in einem entspannten Zustand befinden. Dabei helfen Ihnen zum Beispiel Entspannungsübungen wie Yoga, Autogenes Training, oder Meditation. Auch beruhigende Musik ist gut geeignet. Sie können auch einfach Ihre Augen schließen und sich auf Ihre Atmung konzentrieren. Achten Sie darauf, dass Sie ruhig durch den Bauch atmen.
Entspannen Sie sämtliche Muskeln und beruhigen Sie Ihre Gedanken.
Nun stellen Sie sich vor, dass Sie über ein starkes Selbstbewusstsein verfügen. Machen Sie sich die Eigenschaften bewusst, die Ihr neues, starkes Selbstbewusstsein ausmachen. Stellen Sie sich bildlich vor, wie Sie diese Eigenschaften im Privat- und Berufsleben umsetzen. Versuchen Sie nachzufühlen, wie sich der Respekt und die Anerkennung anfühlen, mit denen Ihnen jetzt die Menschen begegnen. Schreiben Sie sich diese neuen Eigenschaften auf. Damit hauchen Sie ihnen Leben ein.
Setzten Sie in jedem Fall die Worte: Ich bin … vorweg – verwenden Sie unbedingt die Gegenwartsform. Zum Beispiel: „Ich bin jetzt vollkommen selbstsicher und redegewandt.“ So bekommt Ihr Unterbewusstsein eine neue, positive Programmierung, die den konstruktiven Kreislauf fördert. Diese Übung sollte unbedingt täglich gemacht werden. Übrigens: Ihr Unterbewusstsein ist nach dem Aufstehen und kurz vor dem Schlafengehen am aufnahmefähigsten.

6. Schritt – Das soziale Umfeld
Unterschätzen Sie nie den Einfluss des sozialen Umfeldes. Es kann uns motivieren und pushen, oder uns mit seinem Pessimismus gnadenlos runterziehen.
Zyniker, die sich um ihr Leben betrogen fühlen, stellen hier eine besondere Gefahr dar. Häufig halten sie sich für besonders intelligent und abgeklärt, weil sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, alles und jeden zu entlarven. Dabei entlarven sie eigentlich immer nur sich selbst. Weil sie sich dies nicht eingestehen können, projizieren sie es lieber auf andere.
Wichtig ist, dass Sie solche Dinge für sich erkennen und entsprechende Äußerungen nicht an sich heranlassen. Sofern es geht, sollten Sie diesen Personen Ihre Aufmerksamkeit entziehen und sich mehr den Personen zuwenden, die Ihnen ein gutes Gefühl geben und Sie aufbauen. Auch hier kann eine Liste hilfreich sein. Das Gute dabei: je mehr sie in den positiven Kreislauf kommen, desto mehr konstruktive und hilfreiche Menschen ziehen Sie in Ihr Leben. Ihr soziales Umfeld wird so immer mehr zu einer Bereicherung für Sie.

7. Schritt – Verantwortung übernehmen
Last but not least! Verantwortung zu übernehmen ist der wichtigste Schritt zu einem starken Selbstbewusstsein. Er ist unabdingbar! Nur wenn wir Verantwortung übernehmen, können wir auch etwas bewirken. Wenn wir Verantwortung auf andere abwälzen, begeben wir uns in die Fremdbestimmung. Andere – nämlich die, denen wir die Schuld geben – haben dann die Macht über uns. Solange das so ist, haben wir keine Chance, auch nur das Geringste zu ändern.
Verantwortung zu übernehmen ist anfangs vielleicht ein bisschen unangenehm und in einigen Fällen schwierig nachzuvollziehen. Auf Dauer verschafft es Ihnen aber die Freiheit, Ihr Leben selbst zu gestalten. Die Menschen in Ihrem Umfeld werden Ihnen immer mehr mit Respekt begegnen. Sie genießen ein höheres Ansehen und das, was Sie sagen, wird an Gewicht gewinnen.
Immer mehr Menschen werden Sie als eine Bereicherung wahrnehmen. Reflektion ist hierbei eine große Hilfe. Indem Sie schwierige Situationen noch einmal überdenken, werden Sie feststellen, wo sich ihr Einflussbereich befindet. So können Sie diesen entsprechend erweitern.

Wenn Sie diese Schritte täglich anwenden, werden sich nach wenigen Wochen erste Erfolge bemerkbar machen. Wichtig ist nur, dass Sie am Ball bleiben. Akzeptieren Sie es, wenn es Rückschläge gibt, aber lassen Sie sich auf keinem Fall entmutigen. Jeden Rückschlag, den Sie überwinden, stärkt Ihr Selbstbewusstsein und ist damit ein großer Vorteil für Sie. Betrachten Sie also jeden Rückschlag als eine gewinnbringende Herausforderung.

Beim Durchführen dieser sieben Schritte wünsche ich Ihnen vom ganzen Herzen sehr viel Erfolg und möchte Ihnen noch ein Zitat von Winston Churchill mit auf den Weg geben: „Never give up! Never, nerver, never!“ („Gib niemals auf! Niemals, niemals, niemals!“)

Herzliche Grüße

Ihr Stephan Zeeh

Kategorie: Selbstbewusstsein | 3 Kommentare »

Geistige Nahrung – Welche Gedanken und Informationen machen uns glücklich und erfolgreich?

Sonntag 16. Oktober 2011 von Stephan Zeeh

Die Bedeutung von physischer Nahrung ist eigentlich jedem bekannt – jeder weiß, wie wichtig eine gesunde Ernährung für unseren Körper ist. Es ist kein Geheimnis, dass zu viel Junkfood in Form von Pommes Frites, Currywurst oder Schokoriegeln gesundheitsschädlich ist – auch wenn diese Tatsache gern ignoriert wird.
Aber wie steht es mit der geistigen Nahrung? Jeder Mensch konsumiert täglich geistige Nahrung, zum Beispiel über Medien wie Zeitungen, Fernsehen, Radio oder das Internet. Wir schauen uns Filme an und lesen Bücher. Aber auch soziale Kontakte sind geistige Nahrung. Im Austausch mit unseren Mitmenschen nehmen wir geistige Nahrung auf. Auch auf diesem Gebiet werden regelmäßig große Mengen Junkfood konsumiert – eben geistiges Junkfood.
Die Aufnahme der geistigen Nahrung erfolgt häufig unbewusst und gelangt auf direktem Weg in unser Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein nimmt Informationen auf und verarbeitet diese entsprechend. Es kennt dabei keinen Unterschied zwischen positiv und negativ. Das Unterbewusstsein ist ein reiner Befehlsempfänger und führt jeden Befehl ohne Wenn und Aber aus. Diese Befehle erteilen wir selbst permanent durch unsere Gedanken und Überzeugungen. Wenn Sie beispielsweise eine neue Sprache zu erlernen und dabei ständig denken: „Das kann ich nicht. Dazu fehlt mir das Talent.“ Dann wird Ihr Unterbewusstsein diesen Befehl eins zu eins ausführen. Ihr Talent und Ihre Fähigkeiten können niemals größer sein als Ihre Überzeugung und Ihr Glaube an sich selbst. Wichtig ist, dass Sie dabei ein gutes Gefühl haben. An dieser Stelle kommt die geistige Nahrung ins Spiel.
Geistige Nahrung hat häufig massiven Einfluss auf unsere Stimmungen und Emotionen. Diese wiederum sind verantwortlich dafür, dass wir glücklich und erfolgreich sind. Wenn wir uns gut fühlen, geht vieles leichter. Wir haben dann eine positive und lebensbejahende Ausstrahlung und erteilen unserem Unterbewusstsein die entsprechenden Befehle. Und das, was wir selber ausstrahlen, ziehen wir auch an – in Form von Situationen, Ereignissen und Menschen.
Unsere Gedanken sind so gesehen der Auslöser für die entsprechenden Lebenserfahrungen, die wir machen. Das Interessante dabei ist, dass sich Gedanken und Emotionen gegenseitig befruchten: Wir denken, was wir fühlen, und wir fühlen, was wir denken. Je nachdem, womit wir diesen Kreislauf nähren, bewegen wir uns entweder in einer Abwärts- oder Aufwärtsspirale. Die geistige Nahrung, die wir täglich zu uns nehmen, leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.
Leider muss man sagen, dass der Beitrag, den die Medien leisten, ein überwiegend negativer ist. Letzten Endes hängt das wohl auch damit zusammen, dass sich Negativschlagzeilen einfach besser verkaufen lassen. Anhand von Katastrophen und Unrecht werden Angst und Wut geschürt, die wir im Gespräch mit Freunden und Kollegen oder in der Familie noch weiter ausschmücken – mit allen Eventualitäten. Dazu kommen zahlreiche TV-Sendungen, deren Inhalt wir teilweise sehr lebhaft nachempfinden. Man muss sich also nicht wundern, wenn wir diese Realität zunehmend in unser Leben ziehen. Ich will niemandem nahelegen, komplett auf Nachrichten und TV-Sendungen zu verzichten. Eine gesunde Informationsdiät ist aber in jedem Fall wohltuend und Balsam für die Seele.
Wenn Sie sich gerade an einem Tiefpunkt befinden, empfehle ich Ihnen, sich für mindestens zwei Wochen komplett aus den Massenmedien auszuklinken. Schauen Sie während dieser Zeit nur lustige oder herzliche Filme, lesen Sie aufbauende Literatur. Sie werden überrascht sein, was das bei Ihnen bewirken kann. Ich selber habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Sicher ist es wichtig, informiert zu sein. Aber die Welt wird nicht untergehen, wenn Sie mal zwei Wochen lang nicht am Informationstropf hängen. Idealerweise verbinden Sie dieses Ausklinken mit Ihrem Urlaub, was aber nicht unbedingt erforderlich ist. Wir selber sind eine viel größere Bereicherung für unser Umfeld, wenn wir gut drauf sind. Wenn wir uns einfach mal für zwei Wochen ausklinken, tun wir also nicht nur uns selbst einen Gefallen, sondern auch unseren Mitmenschen.
Das so entstehende Informationsvakuum füllen Sie am besten mit Informationen über die Dinge, die Ihnen am meisten Freude bereiten. Dieser Zeitraum ist bestens geeignet, um die Dinge zu Papier zu bringen, die Sie am liebsten in Ihrem Leben haben möchten. Beruf, Familie, Lebensqualität. Was auch immer. Schreiben Sie einfach drauf los, unabhängig davon, was Sie in Ihrer aktuellen Situation für realistisch halten. Wichtig ist erst einmal nur, dass Sie sich mit dem beschäftigen, was Sie wirklich wollen. Denn unsere Gedanken und Emotionen wirken ja wie ein Magnet für unsere Lebenserfahrungen.
Je mehr Sie sich also mit dem beschäftigen, was Sie wirklich wollen, desto mehr kurbeln Sie den Kreislauf der entsprechenden Gedanken und Emotionen an. Über Ihr Unterbewusstsein werden Sie genau das in Ihr Leben ziehen.
Ich wünsche Ihnen vom ganzen Herzen viel Freude bei der Umsetzung.

Herzliche Grüße

Ihr Stephan Zeeh

Kategorie: Glück und Erfolg durch geistige Nahrung | 13 Kommentare »